Woher nehmen wir das Geld? - Von den Studenten natürlich
Heute hat das Bundeskabinett beschlossen, dass die Bafög-Sätze nicht angehoben werden.
Grund dafür sei die Haushaltskonsilidierung. Und was müssen die Politiker machen? Sich natürlich den einfachsten Weg suchen, um diese Konsilidierung zu schaffen.
Also muss wie so oft eine der sozial schwächeren Gruppen herhalten. So haut man diesmal auf die Studenten drauf.
Obwohl diese durch die steigenden Lebenshaltungskosten der letzten Jahre und die in einigen Bundesländern anstehende Einführung der Studiengebühren immer stärker belastet werden, findet durch die Nichtanhebung der Bafög-Sätze eine effektive Kürzung derselben statt.
Die Studenten sind also allein auf sich gestellt, wenn es um die Bewältigung der Studiumskosten geht. Die Mehrheit der Studenten ist wahrscheinlich nicht mit dem Goldlöffel im Mund geboren und wird sich daher um mehrere Nebenjobs bemühen müssen. Nebenbei wird dann durch die Studiengebühren auch noch der Druck erhöht, der "Haupttätigkeit", dem Studium, in möglichst schneller Zeit gerecht zu werden.
Wie soll das alles zu schaffen sein?
Die Studenten werden somit in einen Teufelskreislauf geraten. Auf der einen Seite muss man immer mehr nebenbei arbeiten, um die Lebenshaltungskosten und die Studiengebühren zu finanzieren.
Auf der anderen Seite muss man für's Studium lernen. Auf Grund der knappen Zeit durch die Nebenjobs wird das aber kaum machbar sein. Also schreibt man einfach weniger Klausuren im Semester, benötigt aber dafür eine höhere Gesamtstudienzeit. Dies wiederum kostet entsprechend mehr Studiengebühren, was wiederum finanziert werden muss.
Warum haben wir also eigentlich noch eine Bundesregierung bei der angeblich eine sozialdemokratische Partei mitregiert?
Was dieses Kabinett fabriziert ist aus Sicht der Bürger alles andere als sozial.
Warum werden nicht mal die Pensionsversorgungen oder auch die Gehälter der Politiker gekürzt?
Ich frage mich was Frau Merkel mit 15.000 € im Monat will (v.a. gemessen an der Leistung!). Aber wahrscheinlich braucht sie das Geld, um sich im KaDeWe mit Kaviar eindecken zu können, der dann sonntags genüsslich beim Frühstück verzehrt wird.
Ist das sozial?
Diese Schieflage muss ein Ende haben.
Man kann dem Bürger nicht immer nur in die Tasche greifen während sich die Politiker immer nur die Taschen voll machen.
Vor allem nicht, wenn man einer Partei angehört, die jahrelang die Basis für die "einfachen" Leute war. Ein solche Unglaubwürdigkeit gab es noch nie bei einer Bundesregierung.
Die Konsequenz daraus sollte sein, dass jeder Bürger alles daran setzt, dass diese Bundesregierung nicht mehr länger als nötig und vor allem nicht bis ans Ende der vollen Legislaturperiode ihre Machenschaften zu ungunsten der Bürger und somit des gesamten Landes treiben kann!

